5 Tipps für einen wohltuenden Schlaf

//5 Tipps für einen wohltuenden Schlaf

Jeder hat wohl schon von seinen Eltern als Kind gesagt bekommen, dass man Schäfchen zählen soll, wenn man nicht einschlafen kann. Nur leider bewirkt das Zählen genau das Gegenteil, denn zählen funktioniert nur mit einem aktiven und bewussten Gehirn. Um dennoch schnell einzuschlafen und am nächsten Morgen fit in den Tag zu starten hier 5 Tipps für eine erholsame Nacht.

Tipp 1: Gewohnheiten

Wie man gut bei kleinen Kindern und auch bei Haustieren beobachten kann, können Rituale eine stark beruhigende Wirkung haben. Aber auch Erwachsene pflegen mehr Gewohnheiten als manch einem bewusst ist. Persönliche Rituale kann man zum Beispiel mit Fragen wie: In welcher Reihenfolge reinigt man Körper? Wann, wie und was isst man morgens? Was gehört zum Beginn eines Feierabends zwingend dazu? usw. herausfinden.
Der meist unbewusste Ablauf von Ritualen, wirkt beruhigend auf den Körper und den Geist. Diesen Umstand kann man nutzen, um sich abendliche Gewohnheiten bewusst zu machen und – wo nötig – durch hilfreichere Gepflogenheiten zu ersetzen.

Laut Aussagen von Wissenschaftlern braucht der Mensch etwa drei Wochen um neue Umstände zu einer Gewohnheit zu machen. Deswegen sollte man geduldig sein und die persönlich am hilfreichsten Rituale für den eigenen Alltag auswählen, wie zum Beispiel:

  • den Tag bewusst abschließen
  • Liste mit Aufgaben für den nächsten Tag anfertigen um den Kopf frei zu bekommen
  • eine Tasse Kräutertee oder warme Milch trinken
  • 30 Minuten vor dem Zubettgehen Fernsehen und Smartphone ausschalten
  • einen Tropfen Lavendelöl auf das Kopfkissen treuffeln
  • mit dem Partner kuscheln
  • 1 Stunde vor dem Zubettgehen alle Lichter dimmen
  • schöne Geschichte lesen
  • ein warmes Fußbad vornehmen
  • ruhige Musik hören

Tipp 2: Schlafumgebung

Die Temperatur  sowie die Gestaltung des Schlafzimmers haben einen wesentlichen Einfluss auf persönliche Schlafqualität. Je dunkler desto besser! Dunkelheit fördert nämlich das Schlafbedürfnis.
Das Licht kann nur in geringem Maß von den Augenlidern gefiltert werden. Das liegt daran, dass die Augenlider nur sehr dünn sind. Künstliches Licht kann den Schlaf erheblich stören, deswegen sollte das Schlafzimmer vor aufdringlichen Lichtquellen oder vom Straßenlicht so gut wie möglich geschützt werden. Die elektronischen Leuchtanzeigen, wie zum Beispiel vom LED-Wecker, sollten gedimmt werden und die Fenster im Optimalfall komplett verdunkelt werden.

Die Wände des Schlafzimmers sollten in beruhigenden und eher dezenten Farbtönen gestrichen werden. Akzente auf kleineren Flächen können durch kräftige Farbtupfer und Kontraste das Wohnambiente verschönern.  Geeignete Farben für das Schlafzimmer sind gebrochenes weiß, blau, umbra, rosa, grün, indigo, siena und lila. Jede Farbe hat einen unterschiedlichen Wirkungsgrad. So soll lila eine meditative Ausstrahlung bewirken, rosa die Ausgewogenheit fördern, grün die Lärmempfindlichkeit senken und siena ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Tendenziell kann man sagen, dass 50 Prozent Luftfeuchtigkeit und 18 Grad Raumtemperatur als optimal gelten. Vor dem Zubettgehen sollte noch einmal kräftig durchgelüftet werden, sodass in der Luft genügend Sauerstoff für die Nacht vorhanden ist. Zu trockene Luftfeuchtigkeit kann man durch das Aufstellen eines mit Wasser gefüllten Tongefäßes regulieren. Es darf weder zu warm (schwitzen) noch zu kalt (frieren) und weder zu feucht (Oberflächen fühlen sich klamm an) noch zu trocken (Nase ist zu) sein.

Das Schlafzimmer sollte, wie es der Name schon sagt, ausschließlich zum Schlafen da sein. Deshalb sollte in diesem Raum auf alles verzichten werden was nach Arbeit aussieht. Dazu gehört das geliebte Tablet sowie der Stapel Bügelwäsche.

Tipp 3: Loslassen!

Es klingt immer einfacher als es eigentlich ist, aber für den Schlaf ist es wichtig das Loslassen von Gedanken zu probieren. Auch in nur einem ganz kurzen Moment empfindet man tiefe Ruhe, die gut tut. Nicht nur kurz vor dem Einschlafen, auch zwischendurch als kleine Erholungspause ist das Loslassen sinnvoll um sich danach weiterhin konzentrieren zu können.

Wie kann man das trainieren?

Man muss ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass jetzt in diesem Moment nichts getan werden muss. Am Besten kann man loslassen, wenn man sich eine To-Do-Liste für den nächsten Tag schreibt um nicht im Bett an diese Dingen denken zu müssen. Ins Bett kuscheln, sich auf den Schlaf und schöne Träume zu freuen, erleichtert das Schlafen zusätzlich. Sollten dennoch Einschlafprobleme auftreten, ist es ratsam den eigenen Atem, ohne ihn zu beeinflussen, zu beobachten. Bei jedem Ausatmen sollte man sich von den Gedanken loslösen. Eventuell hilft auch ein Bild, wie zum Beispiel das einer Wolke, die die Gedanken mit sich davon schiebt. Mit etwas Training kann man in weniger als 5 Minuten einschlummern und die Nacht im Land der Träume verbringen.

Tipp 4: Schlafrhythmus

Der Körper des Menschen zeigt unmissverständlich wann er schlafen möchte und ab wann er wieder fit für den Tag ist. Deswegen ist es wichtig auf die Signale zu achten und diesenn zu folgen, damit sich ein individueller Schlafrhythmus einstellen kann.
Untersuchungen zeigten, dass etwa 70% der Erwachsenen zwischen 6,5 und 8 Stunden schlafen. Die restlichen 30 Prozent verteilen sich etwa gleich auf Kurzschläfer, mit weniger als 6 Stunden (berühmtes Beispiel: Napoleon Bonaparte), und Langschläfer, mit mehr als 9 Stunden (berühmtes Beispiel: Albert Einstein).

Fakt ist: Wer regelmäßig zu wenig schläft, tut sich und seinem Körper nichts Gutes. Übergewicht wird gefördert (das appetitfördernde Hormon Ghrelin steigt), die Qualität der Samenproduktion sinkt und die Haut leidet sichtbar unter zu viel Schlafmangel. Deswegen ist es sinnvoll den natürlichen Schlafrhythmus nicht zu oft aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Tipp 5: Dein Bett

Das wichtigste Möbelstück in einer Wohnung ist das Bett, denn nichts wird so oft und so regelmäßig genutzt wie dieses. Ein gutes Bett sollte bequem, den Körper in jeder Schlafposition sicher stützen und Schlaf fördernd sein.
Durchgelegene Matratzen und/oder starre Lattenroste können dazu führen, dass man morgens trotz genügend Schlaf müde und erschöpft aufwacht. Unerträgliche Kopf- und Nackenschmerzen können auch durch zu große Kopfkissen entstehen. Wenn das eigene Bett nicht auf die Person und den individuellen Körper optimal abgestimmt ist, helfen auch alle anderen Tipps nichts. Deswegen ist dieser Tipp der wichtigste überhaupt!

Falls Bedarf an einem neuen Bett bestehen sollte, ist es ratsam sich beraten zu lassen und die verschiedenen Systeme, wie Kaltschaum, Latex, Luft oder Wasser, auszuprobieren.

Ein kleiner Hinweis an dieser Stelle: Wasserbett Schläfer berichten, dass sie schneller einschlafen, besser durchschlafen und erholter aufwachen.

Man möchte ja nicht, dass am nächsten Tag das passiert:

Aquabest stellt 5 Tipps vor um erholsam zu schlafen

 

By | 2018-06-28T16:07:14+00:00 Juni 28th, 2018|News|

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